Pia-Maria Pannwitt
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Sicherheitsbestimmungen

Ich fertige meine Schnullerketten nach DIN EN 12586, da bei mit die Sicherheit und Qualität an erster Stelle steht. Alle verwendeten Materialen entsprechen der DIN EN 71-3, d. h. Sie sind Speichel-und Schweißfest, Rost- und Nickelfrei, farbecht und schadstofffrei lackiert. Die verwendeten Buchstabenwürfel haben abgerundete Ecken, um die Gefahr der Verletzung auszuschliessen. Die Schnüre sind besonders reißfest und speichelecht. Alle Holzclips weisen die 3 vorgeschriebenen Ventilationslöcher auf. Die maximale Länge der Schnullerkette ist auf 22 cm, wegen der Strangulationsgefahr beschränkt und sollte nicht überschritten werden. Deshalb sollten Sie auf keinen Fall die Kette verlängern. Da Holz ein Naturstoff ist, sollten sie bedenken das Abnutzungserscheinungen auftreten können. Durch Speichelkontatkt und Kauen der Farbabrieb unvermeidbar ist. Alle verwendeten Farben sind völlig ungiftig und daher keine Gefahr. Prüfen sie vor jeder Benutzung die Schnullerkette genau, bei Beschädigungen oder Mängel entsorgen sie die Kette sofort. Versuchen Sie auf keinen Fall die Kette zu reparieren oder zu verlängern.

ACHTUNG! Lassen Sie Ihr Kind niemals unbeaufsichtigt mit der Schnullerkette. Die Kette ist kein Spielzeug und darf nie mit ins Bett, Laufstall oder Wiege. Befestigen Sie die Kette niemals an Bändern, losen Teilen der Kleidung oder an Gurten es besteht Strangulationsgefahr.

Reinigung: Bitte reinigen Sie die Schnullerkette nur mit warmen Wasser oder einem feuchten Tuch. Verwenden sie keine Reiniger oder legen sie niemals die Kette in die Spülmaschine oder Sterilisator.

Neue Norm für Schnullerhalter (DIN EN 12586)

Mit Ausgabe November 2002 liegt die überarbeitete Fassung der Europäischen Norm EN 12586 „Artikel für Säuglinge und Kleinkinder; Schnullerhalter, Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren“ vor, die als DIN EN in das nationale Normenwerk übernommen wurde. Gegenüber der Ausgabe vom November 1999 waren einige Änderungen eher redaktioneller Art vorzunehmen, die die wesentlichen inhaltlichen Festlegungen nicht beeinflussten. Diese Europäische Norm legt sicherheitstechnische Anforderungen an Werkstoffe, Konstruktion, Ausführung, Verpackung und Kennzeichnung von Schnullerhaltern sowie die entsprechenden Prüfverfahren fest. Die Anwender dieser Norm (Hersteller, Händler, Importeure und Prüfinstitutionen) sollten zudem die nationalen gesetzlichen Regeln bei der Bewertung der Produkte oder in der Produktion zu Rate ziehen. An der Ausarbeitung der Norm war die Verbraucherseite aktiv beteiligt.

In der Einleitung zu DIN EN 12586 wird erklärt:

Die Anzahl der Unfälle die durch Schnuller verursacht werden, ist gering und solche Unfälle die einen tödlichen Ausgang haben, sind so gut wie nicht bekannt. Eine geringe Anzahl Kinder ist jedoch infolge von Unfällen gestorben, an denen ein Schnuller ursächlich war. Der Tod trat fast immer durch Strangulieren mit einem Band oder einer Schnur ein, mit deren Hilfe ein Schnuller um den Hals eines Kindes gehängt war (dilettantische Selbstkonstruktionen). Diese Bänder oder Schnüre waren als Befestigung für Schnuller nicht geeignet, waren zu anderen Zwecken hergestellt (z. B. Schnürsenkel) und damit für das Kind höchst gefährlich. Folglich ist eine Sicherheitsnorm für Schnullerhalter außerordentlich wichtig.

Bei DIN EN 12586 handelt es sich um eine Norm für das Produkt Schnullerhalter und die Hauptzielrichtung besteht darin, die Gefahr des Strangulierens im Zusammenhang mit Schnullern auszuschließen. Das ist nur durch die entschiedene Begrenzung der Länge des Schnullerhalters möglich geworden. Die Länge des Schnullerhalters darf nur so bemessen sein, dass es nicht möglich ist, dass ein verwendeter Gurt, ein Band oder eine Kette um den Hals eines Kleinkindes gelegt werden kann. Damit kann es mit der Kombination Schnuller/Schnullerhalter nicht mehr zur Strangulation kommen. Die Schnullerhalter nach dieser vorliegenden Norm werden an einem Ende an der Kleidung des Kindes mit Hilfe einer Klammer befestigt. Das andere Ende wird mit dem Schnuller verbunden.

Ein streng funktioneller Schnullerhalter “ d. h. ein Paar nicht verzierter, durch einen Gurt, eine Schnur, ein Band oder eine Kunststoffkette (deren maximale Länge auf 220 mm begrenzt ist) miteinander verbundener Klammern wird nicht als Spielzeug angesehen. Wenn eine oder beide Klammern einfache Formen aufweisen und durch Farbgebung oder Aufdruck verziert sind, wird das Produkt noch nicht zu einem Spielzeug. Wenn jedoch die Befestigung am Kleidungsstück des Kindes durch Anbringen von z. B. einem kleinen Weichspielzeug ansprechender gemacht wird, wird das gesamte Produkt zu einem Spielzeug, bleibt aber von seinem Charakter her ein Schnullerhalter.“

Im Anwendungsbereich der Norm wird hierzu weiter ausgeführt:

„Es gibt einige Produkte, die für mehr als einen Zweck vorgesehen sind, z. B. könnte ein Schnullerhalter eine Rassel oder ein Weichspielzeug aufnehmen. Andererseits könnte die Verbindungsschnur eine Kordel mit dekorativ gefärbten Perlen haben. Jedes dieser Produkte sollte den Anforderungen der vorliegenden Norm entsprechen. Sofern diese Produkte auch Spielzeug sind, sollte das Gesamtprodukt zusätzlich den entsprechenden Anforderungen der EN 71 (Sicherheit von Spielzeug) entsprechen.“

Zu den Festlegungen der DIN EN 12586 gehört auch, dass dem Schnullerhalter eine Gebrauchsanweisung beizufügen ist. Diese muß mindestens folgendes erfüllen:

Die Warnhinweise sind in folgender Form zu verwenden:

Für die Sicherheit des Kindes!
Warnung: Vor jedem Gebrauch ist der gesamte Schnullerhalter zu prüfen. Bei ersten Anzeichen von Mängeln oder Beschädigungen bitte wegwerfen!
Verlängern Sie niemals den Schnullerhalter!
Befestigen Sie ihn niemals an Gurten, Bändern oder losen Teilen der Kleidung. Ihr Kind kann sich strangulieren.

Darüber hinaus müssen folgende Angaben enthalten sein:
– Informationen zum sicheren Gebrauch
– Eine Empfehlung, den Schnullerhalter nur an der Kleidung zu befestigen
– Eine Empfehlung, den Schnullerhalter nicht zu benutzen, wenn der Säugling sich in einem Laufstall, einem Bett oder einer Wiege befindet
– Geeignetes Reinigungsverfahren
– Ungeeignete Verfahren für Reinigung, Lagerung und Gebrauch

Online-Streitbeilegung nach Art. 14 der EU Verordnung Nr. 524/2013 (ODR-Verordnung): Die EU-Kommission stellt eine benutzerfreundliche Plattform zur Online-Beilegung von verbraucherrechtlichen Streitigkeiten, die sich aus dem online Verkauf von Waren oder der online Erbringung von Dienstleistungen ergeben (OS-Plattform), bereit. Die OS-Plattform ist unter folgendem Link erreichbar: http://ec.europa.eu/consumers/odr